Atomfluoreszenzspektrometer

Die Methode der Wahl für die Hg-Ultraspurenanalyse

mercur verbindet Atomfluoreszenz und Kaltdampftechnologie, so dass beide Technologien optimal genutzt werden können. Dank ihrer hervorragenden Nachweisgrenzen und ihres breiten linearen Messbereichs über 5 Dekaden ist die Atomfluoreszenzspektrometrie (AFS) die Methode der Wahl. Durch diese Vorteile kann die Einsatzbreite der AFS um ungefähr eine Dekade in Richtung höherer und niedrigerer Konzentrationen erweitert werden.

 

Atomfluoreszenzspektrometer zur Quecksilberbestimmung im sub ppt-Bereich

mercur ist ein kompakter, speziell für die Bestimmung von Quecksilber optimierter Analysator, der alle Vorteile einer umfassenden wirtschaftlichen Quecksilberspurenbestimmung bietet.

 

Auf einen Blick:

  • hoch automatisiert – in Kombination mit einem Autosampler und trotzdem einfach bedienbar, erfüllt es die Forderungen an ein modernes routinefähiges Analysensystem für höchsten Probendurchsatz
  • schnell – durch Continuous Flow-Technik mit und ohne Autosampler und die einzigartige FBR-Routine (Fast Baseline Return)
  • sicher – durch Einsatz eines Bubble-Sensors, einer speziell optimierten Trockenmembran und der Kaskadenanreicherung
  • effektiv – durch automatisierte und intelligente Gas-Flüssig-Steuerung für minimalen Reagenzienverbrauch und kurze Messzeiten in unterschiedlichen Messmodi
  • nachweisstark – durch einfache oder Kaskadenanreicherung
  • konform mit EN/DIN und EPA-Normen


Gut dosiert

Separate Pumpsysteme für voneinander getrennte Dosierung und Transport von Probe und Reagenzien zum Reaktor. Das Reduktionsmittel wird direkt im Reaktor zugesetzt, beide Lösungen treffen im spitzen Winkel aufeinander und die schlagartig einsetzende chemische Reaktion setzt atomaren Quecksilberdampf frei. Diese Trennung garantiert ein schnelles Reinigen der Pumpschläuche nach dem Ansaugen der Probenlösung und spart so Zeit und Reagenzien. Kontaminationen bei stark wechselnden Gehalten werden verhindert.

Intelligent gesteuert

Automatische Systemspülung und die intelligente Gas- und Flüssigkeitssteuerung sorgen für einen reibungslosen Reaktionsablauf und im Falle einer Konzentrationsüberschreitung für ein erfolgreiches Arbeiten bei stark wechselnden Konzentrationen. Auf diesem Wege gelingt es, die Vorteile des großen linearen Bereichs der Atomfluoreszenzspektrometrie auch in der täglichen Routineanalytik zu nutzen.

Optimal angereichert

Das Arbeiten zwischen der einfachen und der Kaskadenanreicherung garantiert eine optimale Anpassung des mercur an die jeweilige Analysenaufgabe. Die Kaskadenanreicherung, die den Anforderungen der EPA-Methode 1631 entspricht, sorgt durch zwei miteinander gekoppelte Goldkollektoren für eine störungsfreie Abtrennung der Matrix und begegnet Quenchingeffekten optimal. Damit bietet sie dem Anwender auch bei komplexen Proben maximale Sicherheit. Die Anreicherungszeiten können variiert und somit der jeweiligen Probenmatrix oder dem zu bestimmenden Quecksilbergehalt angepasst werden.

Effizient geschützt

In der Fähigkeit, mit komplexen Proben umzugehen, zeigt sich die wahre Stärke des mercur. Schäumende Proben sind im realen Laboralltag keine Seltenheit und setzen hohe Anforderungen an die Gerätetechnik hinsichtlich Kontamination und Verschleppungsgefahr. Ein wichtiges Detail hilft hier unnötigen Reinigungsaufwand zu vermeiden: der Bubble-Sensor. Droht ein Flüssigkeitsüberlauf in das System, veranlasst dieser Sensor das Schließen der Ventile und ein automatisches Umleiten in den Abfallbehälter. Zwischen Gas-Flüssigkeits-Separator und Trockenmembran positioniert, schützt er so den Goldkollektor und die Fluoreszenzküvette vor Verunreinigung.